Fachschule Laimburg: Abschlussprüfungen der Lebensmitteltechnik  

12.06.2026, 07:00

Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse Lebensmitteltechnik an der Fachschule Laimburg schließen Ausbildung ab - Verbindung von praktischem Handwerk, technologischem Wissen und kreativen Produktideen

Laura Peterlunger, Schülerin der 4. Klasse Lebensmitteltechnik an der Fachschule Laimburg, bei ihrer Abschlusspräsentation: Ihr "Alp Boost" ist ein Energydrink auf Molkebasis. (Foto: LPA/Fachschule Laimburg)
Laura Peterlunger, Schülerin der 4. Klasse Lebensmitteltechnik an der Fachschule Laimburg, bei ihrer Abschlusspräsentation: Ihr "Alp Boost" ist ein Energydrink auf Molkebasis. (Foto: LPA/Fachschule Laimburg)

PFATTEN (LPA). Fachliches Wissen, handwerkliches Können und Fähigkeit zur eigenständigen Produktentwicklung haben die Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse Lebensmitteltechnik an der Fachschule Laimburg bei ihrer Abschlussprüfung unter Beweis gestellt: Das Prüfungsprogramm umfasste eine vierstündige schriftliche Prüfung in den Fächern Verfahrenstechnik und Lebensmitteltechnologie; die mündliche Prüfung bestand aus der Präsentation des persönlichen Schwerpunktthemas beziehungsweise Diplomprodukts sowie Prüfungsgesprächen in den Fächern Deutsch und Betriebspsychologie und Personalmanagement.

"Die Schülerinnen und Schüler haben mit ihren Diplomprodukten gezeigt, wie praxisnah und vielseitig die Ausbildung in der Lebensmitteltechnik ist", unterstreicht Direktor Paul Mair: "Sie haben eigene Ideen entwickelt, Lebensmittel hergestellt, Verfahren angewandt und ihre Ergebnisse professionell präsentiert. Das ist ein starker Abschluss und eine wertvolle Grundlage für ihren weiteren Weg." Die Fachschule Laimburg gratuliert den Schülerinnen und Schülern zum erfolgreichen Abschluss der Prüfungen. Mit ihren Diplomprodukten haben sie gezeigt, dass berufliche Bildung nicht nur Fachwissen vermittelt, sondern junge Menschen dazu befähigt, Ideen selbstständig umzusetzen, Produkte kritisch zu prüfen und Verantwortung für Qualität und Ergebnis zu übernehmen. 

Im Mittelpunkt der Präsentationen standen selbst entwickelte und selbst hergestellte Lebensmittel und Getränke. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten im Laufe des Schuljahres an eigenen Rezepturen, testeten Herstellungsverfahren, beschäftigten sich mit Qualität, Sensorik, Haltbarkeit, Gestaltung und Präsentation und verbanden dabei theoretisches Wissen mit praktischer Umsetzung. Präsentiert wurden unter anderem innovative Getränke wie Cider, Energy Drinks, Honigschaumwein und kreative Bier- sowie Essigvariationen. Auch Produkte wie Traubengelee, Käse mit besonderen Aromakomponenten und neu interpretierte Frucht- und Molkegetränke machten sichtbar, wie breit das Spektrum zwischen traditioneller Verarbeitung, moderner Produktentwicklung und zeitgemäßer Ernährung ist.

Dabei ging es nicht nur um die Herstellung eines fertigen Produkts, sondern auch um die Auseinandersetzung mit Rohstoffen, Verfahren, Rezepturentwicklung, Qualitätssicherung, sensorischer Bewertung und ansprechender Produktpräsentation. 

red/mac